Wald als Werkstatt:

FORSTPRAKTIKUM

Wald als Werkstatt:

FORSTPRAKTIKUM

Pflegen, fällen, pflanzen: Kreislauf in der Kulturlandschaft Wald.

Das Forstpraktikum findet in der 7. Klasse statt. In der Regel fährt die ganze Stufe (d.h. beide Klassen) zusammen zwei  Wochen auf diese spezielle Fahrt.
Die Schüler:innen lernen in dieser Zeit viel über das Thema Wald; sie entdecken und erleben das Arbeiten im Wald ganz praktisch. Es werden Bäume gepflegt, gefällt, gepflanzt.

Es gibt viele Arbeiten, die die Schüler:innen selbstständig erledigen können. Gerade mit der Zeit werden sie immer geschickter im Umgang mit den Sägen. Viele kleinere Bäume können von den Schüler:innen-Gruppen ganz selbstständig ausgewählt und gefällt werden. Das Fällen der Bäume hat unterschiedliche Gründe: So bekommen ausgewählte Bäume mehr Platz zum wachsen, andere werden als Bauholz aus dem Wald genommen und der Bestand so ausgelichtet. Oder es braucht Schneisen im Wald, um einen Zugang zu einem Bestand zu bekommen. Durch die große Anzahl der Kinder kann an einem Tag viel geschafft werden und so aktiv und effektiv bei der Waldpflege geholfen werden. So kommen die Schüler:innen richtig ins Tun, können durch die lange Zeit in den Wald und die Waldarbeit eintauchen und sich nicht nur betreuen und bespaßen lassen, sondern die Waldarbeiter:innen aktiv bei der Pflege des Waldes unterstützen. Auch andere Arbeiten in der Waldwerkstatt sind Teil des Praktikums: das Bauen von Gattern zum Schutz junger Bäume, das Bauen von Nistkästen und das Schnitzen von Wanderstöcken. Dabei bleibt auch noch genug Zeit für andere Aktivitäten wie die eigene Beschäftigung auf dem Gelände und das Entdecken der Umgebung.

Durch die gemeinsame Tätigkeit und lange zusammen verbrachte Zeit lernen sich die Schüler:innen auch untereinander noch einmal viel intensiver kennen.