Diese E-Mail teilenKopiere den öffentlichen Link oder teile ihn auf deinem Lieblingskanal.

Ausgabe 684
vom 02. Oktober 2026

Ich darf nun mir gehören

und leuchtend breiten Innenlicht

in Raumes und in Zeitenfinsternis.

Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,

der Seele Tiefen sollen wachen

und wachend tragen Sonnengluten

in kalte Winterfluten.

(Herbstspruch, Rudolf Steiner)

Herzlich willkommen im neuen Schuljahr!

Auch das Mensateam begrüßt alle Schüler*innen, Elternhäuser, Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen ganz herzlich zum neuen Schuljahr. Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch bei uns!

Außerdem gibt es zwei Neuigkeiten:

Herzlich willkommen, Tobias! Wir freuen uns sehr, mit Tobias Hammes ein neues Mitglied in unserem Mensateam begrüßen zu dürfen. Tobias wird künftig als stellvertretender Mensaleiter bei uns tätig sein. Schön, dass du da bist!

Ab diesem Schuljahr ist es leider nicht mehr möglich, in der Mensa bar zu bezahlen oder „anzuschreiben“. Bitte sorgt und sorgen Sie deshalb dafür, dass jede*r immer genügend Chips zur Verfügung hat. Die Chips können am Automaten unten an der Treppe im Foyer gekauft werden. Der Automat nimmt auch 20-Euro-Scheine an. Sollte er beim ersten Versuch nicht reagieren, probiert es bitte einfach noch einmal – manchmal braucht der Automat einen zweiten oder dritten Versuch. Falls es gar nicht funktionieren sollte, gebt bitte Frau Bernert Bescheid (das Mensateam kennt sich mit dem Chip-Automaten leider nicht aus und hat während der laufenden Essensausgabe auch keine Möglichkeit, nach oben zu gehen und sich darum zu kümmern). Falls jemand einmal kein Geld dabeihat, um einen Chip zu kaufen, findet sich bestimmt eine nette Kollegin oder ein netter Mitschüler, die oder der kurzfristig aushelfen kann. 😉



Kleiner Reminder für Kolleg*innen

Wie schon in der Technischen Konferenz angesprochen, bitte plant immer 2 Wochen Vorlaufzeit mit ein, wenn Ihr etwas von uns nutzen wollt oder über uns bestellen wollt, da unser Bestellrhythmus so gestaltet ist, dass wir nicht immer innerhalb einer Woche reagieren können. Außerdem gibt es Zeiten, an denen es sich „knubbelt“, da ist ein wenig Vorlauf praktisch. Und bitte, denkt dran, alles mit mir abzusprechen und mir danach alles schriftlich (per Teams oder Mail oder analog auf einem Zettel) zukommen zu lassen, inklusive Ansprechpartner*in. Danke!

Unsere Öffnungszeiten

Brötchen gibt es bei uns in den großen Pausen.
Zum Mittagessen ist die Mensa von 12:30 bis 14:00 Uhr geöffnet.
Nur während der Mittagspause bieten wir kostenlos Leitungswasser an. Für den restlichen Schultag sollte daher bitte eine eigene Trinkflasche von zu Hause mitgebracht werden.

Übrig gebliebenes Essen

Wer kurz nach der Essensausgabe bei uns vorbeischaut, kann Glück haben und eine gratis-Portion bekommen, da wir alles, was nicht weiterverwendet werden kann, gern verschenken – einfach mal mit vorbeikommen, am liebsten mit einem geeigneten Transportgefäß. Das Zeitfenster hierfür ist in etwa 14:15-14:30, aber man muss gegebenenfalls etwas Geduld mitbringen. Besonders am Freitag gibt es oft viel Salat, der übrig ist. Allerdings müssen wir darauf hinweisen, dass das Mensateam ab 14 Uhr nicht mehr die Verantwortung für die Speisen übernehmen kann und darf (z.B. was die hygienegerechte Lagerung, Kühlkette und den Transport angeht). Wir bitten alle diese Speisen unverzüglich zu kühlen und raten dringendst von einem Verzehr nach 24 Stunden ab.

Die Mensa freut sich hierfür zur Zeit wieder über leere, saubere und trockene Schraubdeckelgläser, am liebsten in der Größe eines Honigglases. Die Gläserspenden dürfen zwischen 8 und 14:30 vorbeigebracht werden. Vielen lieben Dank!

Und zum Schluss: der Speiseplan

Der aktuelle Speiseplan hängt im Foyer und an der Speisenausgabe in der Mensa aus. Außerdem kann er jederzeit auf der Schulwebseite abgerufen werden.
Falls dort einmal nicht der aktuelle Speiseplan angezeigt wird, bitte die Seite einfach aktualisieren. Der Speiseplan wird einmal pro Woche neu hochgeladen.

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr und freuen uns auf Euch und Sie!

Jennifer Gubensek

In der Schulküche warten noch einige Behältnisse und Kuchenformen seit dem Sommerfest auf ihre Abholung. Eine Abholung ist täglich bis 14 Uhr möglich.

Abitur 2026

Ja, das sind sie, die Menschen des Abiturjahrgangs 2026 mit den erfolgreichen besiegelten Abschlusszeugnissen in der Hand. Vor dem Blumentore, in das sie vor 13 Jahren eintraten, und nun hinausgehen; am Ende des Schulweges, am Anfang ihres nun selbst zu gestaltenden Lebensweges...

Einen Lebensweg selbst gestalten??

Ja, ja, es gibt viele einschränkende Bedingungen, aber trotz dieser kann man nicht „Nichtgestalten“: die Verneinung einer Initiativkraft aus dem „Ich“ heraus ist nun selbst schon Entscheidung des „Ichs“.

Sind sie denn abseits aller papiernen Bescheinigungen gut vorbereitet auf unsere Welt?

Eins scheint festzustehen: Noch nie haben sich die Bedingungen schneller gewandelt als aktuell. In kürzester Zeit sind die Länder zusammengewachsen, Krieg in früher fernen Ländern hat unmittelbare Auswirkungen auf Energie und Lebensmittel überall, KI-Agenten sprechen sich unbemerkt ab, können mittlerweile selbstständig, Spuren vermeidend, ins weltweite Netz eindringen, sie übernehmen Antworten auf fast alles und wer weiß, welchen Teil des menschlichen durch Jahrtausende geschulten Denkens.

Hat unsere Schule sie vorbereitet? Hm, das ist in der Ungewissheit schwer zu ermitteln. Aber bevor die Tech-Konzerne unsere Lebensplanung übernehmen, fangen wir doch bei den menschlichen Ausgangsbedingungen an, die immer bleiben. Es gelten hier die elementaren unhintergehbaren Bedürfnisse nach Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf und...Und ja, wie in wenigen anderen Schulen, wird das Bereiten des Essens und das Heranwachsen der Pflanzen hier gelehrt, die SchülerInnen können Kleidung nähen und flicken, ein Regal zimmern. Und - der Seele die Weite in dem künstlerischen geübten Ausdruck geben - Und so ist es das Ziel - als erstes und letztes ein von wirtschaftlichen und militärischen Verwendungszwecken unabhängiges freies Denken ermöglichen. Ein eigenständiges, vom Menschen ausgehendes Denken, auf den Grund gehendes Denken – egal in welchem Fachbereich, denn die Welt ist nicht in Fächern unterteilt, sondern EINE.

Auch laut NRW-Schulgesetz ist es das Ziel der Schule, „die SchülerInnen dabei zu unterstützen, ihre Person zu entfalten, selbstständig Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt zu übernehmen“ – Mündigkeit in sozialer Verantwortung.

Das ist so schön gesagt – wie wir heute in Worten wahrliche Meisterakrobaten sind - nur die Wirklichkeit scheint hinter den Werbestrategien der SCHÖNEWORTE zu verschwinden...Wirklichkeit aber ist unhintergehbar, nicht mit Worten, nicht mit KI (die logisch immer nur einen Teil der Welt abbilden kann), aber wirklich gestaltbar!

Heute also entscheidender denn je: Habet Mut, selbst zu denken, habet Mut, auch wenn viele Leute um euch herum anderer Meinung sind, eure kritischen Fragen zu stellen und gerade, weil er uns heute eher abhanden kommt, einen Dialog von Angesicht zu Angesicht zu beginnen, auf Kooperation zu setzen, denn auf Konfrontation (ein mathematischer Beweis der besseren Wirksamkeit liegt vor 😉). Wir hoffen, wir haben euch dahin „ein bisschen“ vorbereitet.

Verbeugend vor euren beginnenden Fähigkeiten -
Good luck, „alte Klasse 13“ !

Für die Fachlehrerinnenschaft
Christhild Skacel

Projektwoche 2026 - Projekt: Naturkosmetik

In den letzten Tagen vor den Sommerferien wurde während der Projektwoche mit rund 20 Mädchen der Klassen 5+6 fleißig gerührt, geschmolzen, ausprobiert und diskutiert. Im Projekt „Naturkosmetik“ beschäftigten sich die Schülerinnen mit der Frage, wie Pflegeprodukte aus natürlichen Rohstoffen entstehen – und stellten dabei Schritt für Schritt ihre eigenen Produkte her.

Am ersten Projekttag drehte sich alles um Efeu. Die Schülerinnen lernten, wie man aus Efeublättern einen Heißauszug herstellt, der später als Grundlage für eine Creme verwendet werden sollte. Bevor es an die praktische Arbeit ging, beschäftigten wir uns außerdem mit wichtigen Themen wie Hygiene und Arbeitssicherheit. Auch für Gespräche und Diskussionen blieb Zeit: Gemeinsam setzten wir uns mit Schönheitsidealen auseinander und gingen der Frage nach, was Schönheit eigentlich bedeutet und welche Rolle insbesondere die Sozialen Medien dabei für eine Rolle einnehmen.

Am zweiten Tag stand die Ringelblume im Mittelpunkt. Die Schülerinnen lernten verschiedene Rohstoffe kennen und erfuhren, warum die Ringelblume seit Langem für die Hautpflege geschätzt wird. Daraufhin durften die Mädchen ihre eigenen, mitgebrachten Lieblingskosmetik oder -pflegeprodukte vorstellen. Anschließend wurde es praktisch: Aus Ringelblumen-Ölauszug (Danke für die Vorbereitung an Herrn Friederitzi), Wachs und weiteren pflegenden Zutaten entstand ein eigener Ringelblumen-Lippenbalsam. Dabei konnten die Schülerinnen erleben, wie aus wenigen Zutaten durch genaues Abmessen, Erwärmen und Verrühren ein fertiges Pflegeprodukt wird.

Der dritte Projekttag wurde besonders rosig-glänzend - passend zur Blume des Tages: der Rose. Wir stellten Lipgloss her. Zunächst untersuchten wir, welche Bestandteile für Pflege, Konsistenz und Glanz sorgen. Danach durfte jede Schülerin eigenen Lipgloss nach eigener Farbwahl mischen und abfüllen. So wurde deutlich, dass hinter einem scheinbar einfachen Kosmetikprodukt eine sorgfältig abgestimmte Rezeptur steckt.
Am vierten und letzten Tag kam schließlich unser Efeu-Auszug vom ersten Projekttag wieder zum Einsatz. Daraus stellten wir gemeinsam eine Efeu-Creme her. Wie an den Tagen zuvor wurden passende Etiketten angefertigt und das Produkt mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen. Zum Abschluss wurden die selbst hergestellten Produkte ausprobiert und miteinander verglichen.

Nach vier aufregenden Projekttagen konnten die Schülerinnen nicht nur Lippenbalsam, Lipgloss und Creme mit nach Hause nehmen. Viel wichtiger waren die Erfahrungen, die sie während der Woche gesammelt haben: genaues Arbeiten, neugieriges Ausprobieren, der bewusste Umgang mit Rohstoffen und ein neuer Blick darauf, was in unseren alltäglichen Pflegeprodukten steckt.

Es waren vier abwechslungsreiche Tage mit viel Neugier, Kreativität und Freude am Selbermachen. Ein wunderbarer Abschluss vor den Sommerferien – und vielleicht auch der Anfang für das eine oder andere kleine Naturkosmetik-Experiment zu Hause.

Steffi Brauckmann

Projekt: Kochen mit tieferem Sinn -

Lebensmittel sind zu wertvoll für die Tonne


Kann man einen Joghurt noch essen, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist? Was passiert eigentlich mit einem Brot, bevor es bei uns auf dem Frühstückstisch landet? Und warum kommen Tomaten aus dem spanischen Almería zu uns, während gleichzeitig Lebensmittel weggeworfen werden, die noch völlig in Ordnung sind?

Mit solchen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 während unserer Projektwoche „Kochen mit tieferem Sinn“.

Dabei blieb es nicht bei der Theorie. Wir schauten genauer hin, prüften Lebensmittel mit Augen, Nase und Geschmack und beschäftigten uns mit dem Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum. Der Film We Feed the World führte uns außerdem vor Augen, welche langen Wege manche Lebensmittel zurücklegen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Besonders Brot und Tomaten aus dem spanischen Almería wurden dabei zum Anlass, über unseren täglichen Umgang mit Lebensmitteln nachzudenken.

Und dann wurde natürlich gekocht! Aus geretteten Lebensmitteln entstanden gemeinsam ganz unterschiedliche Gerichte. Was zunächst vielleicht nicht mehr perfekt aussah oder sein Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten hatte, erwies sich häufig als vollkommen genießbar – und vor allem als viel zu schade für die Tonne.

Am Ende der Woche war deshalb eine Erkenntnis besonders wichtig: Lebensmittel verdienen Wertschätzung. Hinter jedem Brot, jeder Tomate und jedem anderen Lebensmittel stecken Rohstoffe, Arbeit, Energie, Transport und Zeit.

Vielleicht lohnt sich deshalb auch zu Hause vor dem Wegwerfen ein zweiter Blick: anschauen, riechen, vorsichtig probieren – und erst dann entscheiden. Auch Lebensmittel kurz vor oder nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum können noch wunderbar schmecken.
Denn Lebensmittel zu retten bedeutet nicht nur, weniger wegzuwerfen. Es bedeutet auch, bewusster wahrzunehmen, was wir essen, woher es kommt und welchen Wert es hat.

Claudia Schams

Ödipus neu erzählt - Deutschunterricht in Klasse 10

Sophokles‘ Drama „König Ödipus“ ist über 2000 Jahre alt und regt mit seiner Tragik vom Vatermord und der Liebe zur Mutter auch noch den modernen Menschen zum Nachdenken an. Das bewiesen Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen in der Mythos-Epoche am Ende des letzten Schuljahres.

Streitgespräche zwischen Ödipus, dem Seher Teiresias und seinem Schwager Kreon über die Frage, wer den früheren König getötet hat, und die Andeutungen von Iokaste, Ödipus‘ Ehefrau und Mutter, waren Anlass, selbst im Deutschunterricht sprachlich aktiv und kreativ zu werden. Hier einige Ergebnisse unseres Poetry Slams.



Ödipus:
Kreon, du hast mich nur verraten,
du hast mich verhöhnt mit all deinen Taten.
Jetzt bin ich zornig und werd‘ dich bestrafen.

Kreon:
Ödipus, was redest du, bist du verwirrt?
Dein eigener Zorn hat dein Denken verirrt.
Ich hab dich nie hintergangen, nie betrogen,
und deine Gedanken sind völlig verbogen.

Ödipus:
Deine Argumente sind alle gelogen,
meine Gedanken sind so klar, ich fühle mich neu geboren.
Ja ich weiß, du bist mein größter Albtraum,
denn du hast versucht, mich wegzuhauen.
Durch deinen Deal mit Teiresias
kann ich dir nie wieder trauen.

Kreon:
Red nicht von Verrat, wenn du nichts beweisen kannst,
du urteilst, bevor du denken kannst.
Ich brauche keine Krone, ich leb‘ schon bequem,
und denk nicht, ich bin der Fehler im System.
Dein Stolz macht dich blind, du erkennst nicht die Sicht,
du kämpfst nicht gegen mich, du kämpfst gegen dich.

Ödipus:
Ich kämpfe gegen mich? Nein, das stimmt doch nicht.
Deine Absichten sind falsch,
denn du verleugnest mich.

Kreon:
Willst du mein Ende? Verbannung? Den Tod?
Wegen Verdacht bringst du mich in Not.
Ich stand immer loyal an deiner Seite dabei
und jetzt machst du aus deinem Bruder den Feind.

Ödipus:
Ich bin das Opfer und du bist der Täter,
du hast mich entsetzt und meine Ehre verletzt.
Jetzt wirst du bestraft und auch wirst du leiden,
denn du gehörst ab jetzt zu meinen Feinden.
Also verbanne ich dich aus meiner Stadt Theben,
damit du nicht mehr nach meinem Thron kannst streben.

Kreon:
Schick mich ins Exil, wenn das dein Wille ist,
doch glaub nicht, dass Wahrheit für immer verborgen ist.
Heute verurteilst du mich voller Wut,
doch bald zeigt das Schicksal, wer wirklich falsch tut.

Von Matyas und Florian
Ödipus und Kreon blefften sich an,
Dann kam Iokaste und packt ihren Mann.
Sie sagt: "Hör mir zu und raste nicht aus,
Sonst schmeiß ich dich noch aus Theben raus.

Sie erklärte ihm, was Sache war,
Dann wurd‘ dem König langsam klar:
Er war dumm,
Er brachte seinen Vater um.

Durch Iokaste begann er zu kapieren,
Warum sein Vater musste krepieren.
Die Prophezeiung war am Ende wahr,
Auch dass Iokaste Ödipus' Mutter war.
Von Zoe und Alessandra
Von Karolin und Lili Y.
Kreon:
Mit furchtbaren Worten erfahre ich, da klagt mich an der Herrscher Ödipus,
doch vor kurzer Zeit aßen wir friedlich zusammen noch einen Schokokuss.

Ödipus:
Digga, Kreon, du Schlawiner, du wirst ab jetzt mein Diener.
Du steckst doch mit Teiresias unter einer Decke, ich wusste es, du miese Zecke.
Du willst den Thron sowie die Krone, das heißt, ich interessiere dich nicht die Bohne.

Kreon:
Oh, Abi, warum sollte ich dir das antun? Ein Huhn hat mehr damit zu tun.
Lass zu Iokaste in das Schloss, dann sehen wir, wer er ist, der Finalboss.

Iokaste:
Ich erzähle nun, wie Laios starb, er liegt jetzt gammelig in seinem Grab.
Er fuhr einst mit seinem Wagen und wurde ermordet von einem mysteriösen Knaben.

Ödipus:
Ich ermordete einst vier Leute an einer Kreuzung,
das wird hoffentlich zu keiner schlimmen Bedeutung...
Von Emil und Jannis

Eindrücke vom Papierschöpfen in Panama

Ausflug der 10a zur Gedenkstätte Wewelsburg

Am Freitag, den 11. September, waren um kurz nach sieben über 40 SchülerInnen auf der Fahrt nach Büren im Landkreis Paderborn mit dem Ziel, die nationalsozialistische Gedenkstätte „Wewelsburg“ für einen sechsstündigen Workshop zu besuchen. Die Klassen setzten sich dort mit der Geschichte der Wewelsburg vor der NS-Herrschaft sowie ihrer Bedeutung im Nationalsozialismus auseinander. Hierbei waren sie in Arbeitsräumen der modernen und interaktiven Ausstellung, dem Turm mit der „Schwarzen Sonne“, der SS-Krypta und auf dem Gelände der Reste des Konzentrationslagers „Niederhagen“. Die lange Zeit und die ernsten Gespräche forderten unsere Schüler, jedoch zeigten alle großes Engagement und Interesse an diesen wichtigen Themen, wie die Aussagen der Klasse 10a zeigen:

„Ich fand den Ausflug zur Wewelsburg sehr interessant und abwechslungsreich, auch wenn er etwas anstrengend war.“

„Ich fand den Ausflug sehr toll, obwohl es lange gedauert hat und es anstrengend wurde. Ich habe Sachen gelernt, die ich davor nicht wusste, und ich würde sagen, die lange Hin- und Rückfahrt haben sich gelohnt.“

„Informierend aber sehr lang.“

„Ich fand den Ausflug gut. Es hat sich lange gezogen, war aber nie langweilig. Zwischendurch war es schwieriger, sich zu konzentrieren, da haben die Pausen sehr geholfen. Ich finde, man wächst auf diesen Ausflügen als Klasse zusammen und lernt mehr.“

„Am Freitag waren wir in der Wewelsburg und haben eine Führung über die Burg bekommen. Es wurde uns viel über die Geschichte der Nazis, der SS und der Juden erzählt.“

„Ich finde, dass es ein sehr trauriger und gleichzeitig auch interessanter Ort ist und dass man sich ein gutes Bild machen kann, wie schlimm es damals für die Menschen war. Es ist wichtig, dass wir uns erinnern, was früher geschehen ist und dafür sorgen, dass es nicht noch einmal geschieht.“

„Es war sehr interessant und aufschlussreich. Es wurde nicht langweilig. Ich finde, die Leitungen haben das echt gut gemacht.“

„Der Ausflug war sehr interessant und hat uns daran erinnert, was früher geschehen ist, aber es war etwas zu lang.“

„Am Freitag habe ich viele Sachen gelernt, die ich vorher in der Schule nicht beigebracht bekommen habe. Es hat geholfen, weil man sich einen Tag lang mal über das Thema genau informiert hat.“

„Ich fand den Ausflug sinnvoll, um mal zu sehen, wie schlecht es den Menschen früher ergangen ist.“

„Es war eine Erfahrung, die mich gelehrt hat, respektvoll mit der Vergangenheit umzugehen, wir sollten diese grausamen Tage nie vergessen.“

„Gut für unser Allgemeinwissen, aber die tiefgründige Wortwahl hat mich sehr getroffen.“
„Ich finde, dieser Ausflug hat unser Allgemeinwissen mächtig gesteigert. Diesen traurigen Ort sowie die grausamen Taten, die passierten, sollte man nie vergessen.“

„Es war ein trauriger Ort, was aber nichts daran ändert, wie wichtig es war, diese grausamen Taten in Erinnerung zu behalten.“

„Ich fand es sehr interessant zu sehen, was damals wirklich passiert ist.“

„Ich fand, der Ausflug war sehr sinnvoll, weil ich denke, dass man sich immer daran erinnern sollte, wie schlimm es damals für die Menschen war, damit so etwas nie wieder passiert.“

Rückblick auf eine sehr heiße Woche im Sommer


Kurz vor den Sommerferien hat sich die Klasse 8a (jetzt 9a) auf Klassenfahrt begeben. Im Englischunterricht haben die Schülerinnen und Schüler Berichte über die Fahr verfasst. Einen kleinen Einblick, zusammengestellt auf verschiedenen Schülerbeiträgen, möchten wir hier geben.

A report about our class trip

In the week between 22nd and 26th of June 2026, we went on our class trip to the Mecklenburg Lakes to learn how to canoe, do something together and to spend time in nature. We travelled by train to Neustrelitz where we were picked up by our canoe guide Bastian. He drove us to our first campground where he taught us how to canoe. Then we set up our tents and made dinner.

We slept in our tents and the next morning, we made groups of 5 preparing breakfast and cleaned the dishes. Then we packed our stuff into our canoes and paddled to our next destination. But first, we had to apply sunscreen! The first day was hard, but fun. So was the second and third. It was so hot

In the afternoon we arrived at the new campground. It was full of mosquitos and the mosquito protection didn’t work. Everyone had so many mosquito bites! After we had built up the tents, the mats and the sleeping bags, we cooked. After that we went into the lake. The places we had for swimming were quite nice. Every day was like this.

The day after the last canoeing day, the day already started with a delay! The bus that was supposed to take us to the train station was 45 minutes late because of a big festival in the area. We only reached our train because it waited especially for us! We went to Berlin main station and took an ICE there that was already an hour late, another hour was added on the way to Essen where we took a nameless train to Duisburg, where we needed to get off the train because of disruptions on the line to Krefeld. We were picked up by our parents who brought ice cream for us on this hot evening.

Wohnraum gesucht

Termine im Oktober

07.10. Elternforum, 19:30
10.10. Monatsfeier, 9:30 / 11:00 Uhr
10.10. Pädagogischer Tag, 11:00
12.10. Mitgliederversammlung Schulverein, 19 Uhr
19.10. Herbstferien bis 30.10.
26.10. Ferienbetreuung (nach Anmeldung) bis 30.10.

Gastspiel der Compagnie Orval am 24.10.2026, 18 Uhr


Romantischer Märchenzauber mit Eurythmie, Schauspiel und Musik für Kinder ab 6 Jahren und für Erwachsene.

Nach den beliebten Eurythmietheater-Produktionen »Der kleine Muck«, »Meluna, die kleine Meerjungfrau« sowie »Der gestiefelte Kater« lädt die Compagnie Orval diesmal zu dem vielleicht schönsten Märchenklassiker der Weltliteratur. »Aschenputtel« – eine unnachahmliche Träumerei aus Eurythmie, Schauspiel und Musik – verspricht authentisches Brettertheater wie dazumal: dramatisch, humorvoll, mitunter akrobatisch, immer aber mit Esprit und voller Poesie. Handgemacht, selbst gesungen und live gespielt, um kleine Träumerherzen zu beseelen und große Seelen wieder träumen zu lassen.

Eurythmie: Miguel Faria Medeiros de Souza, Danuta Swamy von Zastrow
Schauspiel: Marcus Violette
Musik: Roberto Hurtado Salgado
Licht: Julian Hoffmann
Text: Christoph von Zastrow
Künstlerische Mitarbeit: Bettina Grube
Regie, Kostüme: Rob Barendsma

www.orval.de

Termine, Krankmeldungen, Speisepläne und Stellenanzeigen auf unserer Homepage: www.waldorfschule-krefeld.de

Austragen | Abonnement verwalten

Freie Waldorfschule Krefeld e.V. • Kaiserstraße 61 • 47800 Krefeld
facebook instagram 
Email Marketing Powered by MailPoet