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Ausgabe 679 vom 10. Februar 2026
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Vorfrühling
Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung an der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau, greifen nach der Erde aus dem Raum. Wege gehen weit ins Land und zeigens. Unvermutet siehst du seines Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.
Rainer Maria Rilke
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Unsere Schulsozialarbeiterin stellt sich vor
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Schön, euch kennenzulernen!
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Ich bin Steffi Brauckmann und seit November 2025 als Schulsozialarbeiterin an unserer Schule angestellt. Ich freue mich sehr, mich und meine Arbeit kurz vorstellen zu dürfen.
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Die Lebenssituationen vieler Schülerinnen und Schüler werden zunehmend herausfordernder. Individuelle Belastungen wie (Cyber-)Mobbing, psychische Beanspruchung, Konflikt- und Gewaltverhalten oder ein problematischer Medienkonsum sind allgegenwärtig. Gleichzeitig wachsen viele Kinder und Jugendliche in vielfältigen und komplexen Familienstrukturen auf. All diese Themen stellen das gesamte pädagogische Team vor immer größere Herausforderungen.
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Wie bisher stehen die Klassenlehrerinnen und -lehrer gerne als erste vertraute Ansprechperson zur Verfügung. Schulsozialarbeit ist somit als Ergänzung, Erweiterung und Unterstützung des schulischen Alltags zu verstehen. Ich arbeite – unter Wahrung der Schweigepflicht – mit Schüler*innen, ihren Familien sowie dem gesamten Kollegium zusammen.
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Mein Hauptanliegen ist es, den Schülerinnen und Schülern einen vertrauensvollen Ort zu bieten, an dem sie Sorgen, Gedanken und Herausforderungen offen besprechen können. Zusätzlich biete ich – in Absprache mit den Lehrkräften – Projekte zu spezifischen Themen an. Weitere zentrale Aufgaben sind die Beratung von Eltern und Familien, sowie die Kooperation und die Netzwerkarbeit mit verschiedenen Institutionen. Ebenso möchte ich den Kolleginnen und Kollegen eine verlässliche Unterstützung im Schulalltag sein.
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Aktuell stelle ich mich mit viel Begeisterung in allen Klassen und Gremien vor, um die Schule richtig kennenzulernen. Zukünftig wird es eine regelmäßige Vertrauenszeit als offene Sprechstunde geben. Ihr könnt mich gerne darüber hinaus über Teams oder per E-Mail kontaktieren, um einen individuellen Termin zu vereinbaren.
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Ich möchte mich sehr für das herzliche Willkommen an der Schule bedanken und freue mich auf die Zusammenarbeit!
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Mitarbeiter-Töpfern in Panama
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An einem Samstag im Januar kamen 16 Mitarbeiter*innen von Panama in Panama 4 zusammen, um gemeinsam einen kreativen Tag in entspannter Atmosphäre im Rahmen eines " Töpfer- Workshops" zu verbringen. Für einige von uns war es dabei die erste Begegnung mit dem Werkstoff Ton.
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Im Laufe des Tages lernten wir die Grundlagen der Tonverarbeitung kennen und gestalteten mit der Pinch- und Wulsttechnik individuelle Objekte – getragen vom inneren Gefühl und der Idee des Wachstums.
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Die Zeit verging wie im Flug, und jede*r nahm eine persönliche Erfahrung mit: neue Sicherheit im Umgang mit Ton, frische Neugier oder einfach die Freude am eigenen Gestalten.
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So wurde der Workshop nicht nur zu einem kreativen Erlebnis, sondern auch zu einem wertvollen Moment des Teambuildings.
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Schreibepoche 2. Klasse
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In der zweiten Klasse sind die Kinder nun richtige Schulkinder geworden. Sie erleben sich weiterhin stark im gemeinsamen Tun, zum Beispiel beim Flöten, Singen, Rezitieren, in der Eurythmie oder den Fremdsprachen. Daneben beginnt eine Zeit der Eigenständigkeit, in welcher sich die Kinder mehr und mehr selbstwirksam in den verschiedenen Bereichen erleben dürfen. Wir pflegen unseren Sinn für Schönes in der Sprache und Musik, im Ausdruck, beim illustrierenden Malen und Zeichnen und im Farberleben des Aquarellierens. Im Erzählstoff der zweiten Klasse spielen Heiligenlegenden und Tiergeschichten eine zentrale Rolle.
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Ein wichtiger Aspekt der Waldorfpädagogik ist das Anbinden der jeweiligen Lerninhalte an den natürlichen, gesunden Erlebnisraum der Kinder. Während unserer Schreibepoche ließen wir den Winter ins Klassenzimmer einziehen. Jeden Tag gab es etwas Neues an der Tafel zu entdecken. Wir übten die verschiedenen Tiere zu (be)schreiben, fanden gemeinsam kleine Texte dazu und schrieben diese dann auf. Große Freude machte das erste “Laufdiktat” am letzten Epochentag, mit lustigen Sätzen über die uns schon bekannten Tiere. Im Klassenraum herrschte an diesem Morgen eine lebendige und doch rücksichtsvolle Atmosphäre. Die bewegungshungrigen Kinder hüpften beinahe vor Freude über diese ungewohnte Art des Arbeitens und fanden dennoch gut ins Schreiben hinein.
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Das Anbinden an die reale Welt und die Freude am eigenen Schaffen sind für das Lernen unerlässlich. Dafür braucht es gute Willenskräfte und echte Erfahrungen in der Natur, eigenes Erleben, an welches im Unterricht angeknüpft werden kann. Allzu einseitige, abstrakte Beschäftigungen wie Computerspiele und sonstige digitale Medien greifen in den schützenswerten Raum der Kindheit ein und nehmen den Kindern die Kraft zum Lernen. Wenn wir diesen Verlockungen widerstehen und uns gemeinsam mit den Kindern an der Schönheit der Welt freuen, werden sie aus Liebe zu ihrer Umgebung zu tatkräftigen Gestaltern in unserer Gemeinschaft und wir können mit Hoffnung in die Zukunft blicken.
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Kunstabschluss der 11. und 12. Klassen
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Mit einer festlichen Vernissage eröffneten die Schüler:innen der bildenden Künste (Malerei, Steinbildhauen und Plastizieren) ihre diesjährige Ausstellung im Südbahnhof. Die vielen Kunstwerke wurden sorgfältig von den Schüler:innen selbst installiert und aufgebaut. Nach zwei intensiven Kunstepochen wich dann nicht nur bei uns Kunstlehrer:innen die Anspannung, sondern auch bei den Künstler:innen selbst und es verbreitete sich eine angenehme, lockere Atmosphäre, in der über die Werke und die Wege dorthin gesprochen wurde.
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Am Abend danach lud die Eurythmie zu einer Performance in die Aula ein. In ihrem abwechslungsreichen und sorgsam entwickelten Programm zeigten die Schüler:innen nicht nur klassische Eurythmie, sondern trugen auch selbstgeschriebene Texte und hochkarätige musikalische Beiträge vor.
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Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns immer wieder aufs Neue beim Kunstabschluss unterstützen – DANKESCHÖN! Elleonore Hoffmann (Eurythmie), Ruth Hofmann (Malerei), Meike Rothstein (Ton- und Gipsplastiken), Lukas Schreiber (Steinbildhauerei)
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Ein Buffet, zwei Abende und jede Menge Teamarbeit
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Wenn ein Kunstabschluss gleich an zwei Abenden stattfindet, braucht es nicht nur kreative Ideen, sondern auch viel Organisation und Durchhaltevermögen. Die Praktiker*innen aus der 10. und 11. Klasse übernahmen dabei die kulinarische Versorgung – und die 11. Klasse sogar in einer Doppelrolle als Künstler*innen und Küchenteam. Ein vielfältiges Fingerfood-Buffet für die anwesenden Gäste wurde schon Wochen im Vorfeld geplant, organisiert und mit viel Engagement vorbereitet.
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Die Praktiker*innen aus dem Hauswirtschaftszweig, trafen sich in der Woche des Kunstabschlusses und in der Woche zuvor zur üblichen Unterrichtszeit, um die große Aufgabe gemeinsam zu stemmen. Denn zum ersten Mal wurde der Kunstabschluss auf zwei Abende aufgeteilt – und das bedeutete vor allem eines: Die Menge musste verdoppelt werden, damit niemand leer ausgeht. Aus diesem Grund sollten von jeder einzelnen Häppchensorte mindestens 50 Stück hergestellt werden.
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Die Auswahl der Speisen war dabei ebenso abwechslungsreich wie anspruchsvoll. Auf dem Buffet fanden sich herzhafte Klassiker wie Hackbällchen, Pizzaschnecken und mit Frischkäse-Paprika-Creme gefüllte Crêpe-Röllchen neben feineren Backwaren wie französischen Käse-Windbeuteln (Gougères) und Mini-Zitronenküchlein. Für den süßen Abschluss sorgten unter anderem Schoko-Himbeer-Macarons sowie Schoko-Obst-Spieße, während Käse-Trauben-Spieße eine frische, unkomplizierte Ergänzung boten.
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Besonders herausfordernd war das sehr unterschiedliche Anforderungsniveau der Häppchen und natürlich die Vorgabe, alles selbst herzustellen (also auch kein Fertig-Blätterteig o.ä.). Während einige Rezepte recht schnell umgesetzt werden konnten, erforderten andere – wie zum Beispiel die Macarons – viel Präzision, Geduld und auch einiges an Übung. Hinzu kam die logistische Planung: Da die Menge so groß war, musste etwa die Hälfte der Häppchen bereits eine Woche im Voraus vorbereitet werden. Deshalb wurde bei der Auswahl der Speisen darauf geachtet, dass zumindest ein Teil sich gut einfrieren ließ, ohne an Qualität zu verlieren.
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In den Kochstunden wurde gerührt, geknetet, gebacken, aufdressiert, gerollt, gefüllt und dekoriert. Zuvor und auch parallel wurde abgestimmt, welche Aufgabe zuerst erledigt werden muss, wer was übernimmt, wie die Arbeitsschritte sinnvoll aufgeteilt werden können und was beim nächsten Treffen noch ansteht. Dies erforderte, wie immer beim gemeinsamen Kochen, vor allem viel Teamgeist – hier noch einmal ein großes Dankeschön an die fleißigen Kids und auch die freiwilligen Helferinnen!
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Am Ende zahlte sich der Einsatz aus: Das Fingerfood-Buffet überzeugte nicht nur durch seine Menge, sondern auch durch seine Vielfalt und Qualität. Es bildete einen stimmigen kulinarischen Rahmen für den Kunstabschluss. Und für alle Beteiligten bleibt neben dem guten Geschmack vor allem die Erfahrung, gemeinsam etwas Großes auf die Beine gestellt zu haben.
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Das Küchenteam sucht Verstärkung!
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Wer kann sich vorstellen, uns zwei Stunden am Tag in der Spülküche unter die Arme zu greifen?
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- Spülen von (Koch-)Geschirr und Besteck
- Ordnung und Sauberkeit im Spülbereich
- Unterstützung des Mensa-Teams im Hintergrund
- Freude an Teamarbeit
- Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Sorgfalt
- Keine Vorkenntnisse nötig – wir zeigen dir alles
- Ein nettes, familiäres Team
- Feste, überschaubare Arbeitszeiten (2 Stunden täglich am Mittag), ideal geeignet, um danach mit die Kids aus der Nachmittagsbetreuung abzuholen
- Einen Arbeitsplatz mitten im Schulleben
- Vergütung nach TVL
Hast du Interesse oder kennst jemanden, der gut zu uns passen würde? Dann melde dich gerne direkt in der Mensa.
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Zeitgeist und die Frage: Ist KI-Kunst Kunst?
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Im Deutschunterricht in Klasse 13 haben wir uns von modernen Klassikern der deutschen Dichtung dazu inspirieren lassen, eigene Gedichte zum Zeitgeist zu verfassen. Als Motive für unsere heutige Zeit wurden häufig die Themen Konsum, Schnelligkeit, Abhängigkeit vom Smartphone und der Einfluss von sozialen Medien genannt.
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In Zeiten von ChatGPT beschäftigte uns auch die Autorenschaft und die Frage, wie ein von der KI generiertes Gedicht wirkt und ob ein solches überhaupt als „Kunst“ bezeichnet werden kann. Hier ein Einblick in den kreativen Prozess und unsere Überlegungen:
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„Eigenständigkeit“ [ zuvor: „Das Denken“ ]
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Vom Flackern geprägt ist die Realität,
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wirkt lebendig, doch der Gedanke widerstrebt.
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Einst von Lebensfreud erfüllt,
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scheint nun gänzlich eingehüllt.
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Gedacht wird also kaum noch selbst,
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Antworten, codiert stehen sie parat,
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lassen zu, dass ein jeder sich in ihnen wälzt.
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Es scheint der Nachteil am technischen Apparat.
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Gefährlich jedoch sind die Maschinen,
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welche sich unseres Wissens bedienen
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und gänzlich unseren Verstand übernehmen:
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„Schneller, besser, die Bandbreite ausdehnen.“
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So verstummt die einst rege Welt,
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Social Media ist, was die Menschen zusammenhält.
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Konsum bestimmt nun das verkroch‘ne Leben,
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hält uns ab, sich Dingen gänzlich hinzugeben.
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Vom Flackern geprägt ist die Realität,
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wirkt lebendig, doch der Gedanke widerstrebt.
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Einst von Lebensfreud erfüllt,
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scheint nun gänzlich eingehüllt.
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Statement: Ist KI-Kunst Kunst?
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Ich denke, dass die KI in gewisser Weise eine Art Kunst erschaffen kann, dies funktioniert aber nur mit der Hilfe des Menschen. Denn ohne den Menschen würde die KI gar nicht existieren, und ohne die sogenannten Prompts (Aufforderungen) der Menschen ist sie nicht in der Lage, etwas zu erschaffen.
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Man könnte also sagen, dass der Mensch mithilfe von KI eine Art Kunst auf der Basis von menschlichem Wissen erzeugen kann.
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Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, KI-Kunst von der durch den Menschen geschaffenen Kunst zu unterscheiden. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass eine KI keine eigenen Ideen und Gedanken hat, um Kunst zu erstellen, sondern diese von Menschen kommen. Man könnte also sagen, dass es eine neue und ungewohnte Art der Kunst ist, welche nicht mit der menschlichen Kunst verglichen werden sollte, jedoch auch eine gewisse Anerkennung verdient hat.
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Hey ChatGPT, schreib mir ein Gedicht!
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Gerne helfe ich dir, ein Gedicht zu verfassen.
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Schlaue Idee, dich dabei auf mich zu verlassen!
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Nur ich kann hier klare Gedanken fassen,
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Ich sehe es als meine Pflicht,
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Dir zu verfassen, dein Gedicht.
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Bist du leider, leider nicht.
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Ich weiß. Ich wäre ein schwerer Verzicht.
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Die guten Ideen sind ausschließlich mein.
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Also: Was soll denn Thema des Gedichtes sein?
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KI-Lyrik: Ist das wirklich Kunst?
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Die Frage, ob es sich bei von KI geschaffenen Kunstwerken wie Gedichten oder Bildern wirklich um Kunst handelt, lässt sich aus vielerlei Perspektiven unterschiedlich beantworten.
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Zum einen kann man ablehnend argumentieren, indem man betont, dass - anders als bei einem handgefertigten Werk - kein Mensch eine Intention bei der Anfertigung gehabt hat.
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Trotz der vom Nutzer eingesetzten Prompts entsteht das Ergebnis mehr oder weniger wahllos und ohne, dass die KI als vermeintlicher Künstler in irgendeiner Form Gefühle oder Gedanken hat verarbeiten können. Andererseits jedoch müssen wir auch das Ergebnis berücksichtigen, um zu einer begründeten Schlussfolgerung zu gelangen.
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Wie wir in unserem Experiment beim Lesen von KI-generierten Gedichten festgestellt haben, lösen jene Texte zumeist starke Emotionen in uns aus, teils sogar stärkere als es die vom Menschen verfasste Lyrik tut.
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Ist jene Kunstform dann nicht vom Wert her der traditionellen Kunst ebenbürtig? Soll es nicht eben ihre Aufgabe sein, uns durch Erwecken von Gefühlen Denkanstöße zu geben, um uns zu neuen Gedanken und Schlussfolgerungen zu bewegen?
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Aus dieser Perspektive betrachtet, wäre es erst einmal unerheblich, wer genau die Kunst erschaffen hat. Hinzu kommt die Tatsache, dass man oftmals nicht weiß, welche Kunst künstlich generiert worden und welche von Menschenhand geschaffen ist.
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Insofern ist die KI-Kunst und damit verbunden auch die KI-Lyrik in meinen Augen als eine völlig neue Form der Kunst zu betrachten, die zwar aus schöpferischer Sicht als eine solche angezweifelt werden kann, aber dennoch zum Teil so starke Gefühle hinterlässt, die eindeutig der Kunst anzurechnen sind.
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KI bewegt und beeindruckt in dieser Hinsicht, aber auch nur, da der Mensch sie erfunden, trainiert und angeleitet hat. Nur so ist sie in der Lage, etwas Lyrisches zu schaffen, das man meiner Meinung nach nur als Kunst betiteln kann.
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Termine im Februar
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04.02. Elternforum, 19:30 Uhr, Alter Eurythmiesaal
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04.02 - 06.02 Schulzahnarzt Kl. 1-4
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06.02. + 07.02. Romeo & Julia, Klassenspiel Kl. 8b, 19:30 Uhr, Aula
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13.02. Beweglicher Ferientag - Karnevalsfreitag
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16.02. Beweglicher Ferientag - Rosenmontag
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17.02. Beweglicher Ferientag - Veilchendienstag
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18.02. Fortbildungstag Mitarbeiter - Schule & Betreuung geschlossen
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20.02. Elternsprechtag 13:00 Uhr, Unterrichtsende Kl. 1-12 um 11:40 Uhr
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Termine, Krankmeldungen, Speisepläne und Stellenanzeigen auf unserer Homepage: www.waldorfschule-krefeld.de
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Freie Waldorfschule Krefeld e.V. • Kaiserstraße 61 • 47800 Krefeld
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