Ausgabe 671
vom 28. Mรคrz 2025

Osterspaziergang

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in raue Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

(...)

Selbst von des Berges fernen Pfaden

Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,

Hier ist des Volkes wahrer Himmel,

Zufrieden jauchzet groß und klein;
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"



Johann Wolfgang von Goethe (aus: „Faust I“ (V. 904-915 + V. 935-940)

Faust-Epoche in Klasse 12

Warum Goethe? Warum "Faust"?

Goethes Drama - zumindest der Tragödie erster Teil - wurde im Jahr 1808 veröffentlicht. Heute gehört es immer noch zum obligatorischen Stoff der 12. Klasse, insbesondere an Waldorfschulen.
Wie eine Annäherung an Goethes Neubearbeitung des mittelalterlichen Stoffs - und dessen thematische Zeitlosigkeit - auch noch im Jahr 2025 gelingen kann, wird hier exemplarisch und facettenreich gezeigt.
Die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-LKs haben sich u.a. mit Gott, Teufel, Faust und natürlich Gretchen beschäftigt, sich in deren Rollen hineinversetzt, Bühnenbilder entworfen, sind zu tieferen Einsichten gelangt und haben sich selbst eine Meinung gebildet.


Wenn man den Begriff „Faust“ hört, denken die meisten sofort an die Hand, doch womit wir uns nun befassen werden, ist etwas völlig anderes, nämlich das Drama Goethes: „Faust. Der Tragödie erster Teil“.
Wir Schüler hatten die Aufgabe, uns auf den Weg zu machen und die Menschen, denen wir begegneten, zu fragen, ob sie „Faust“ gelesen hätten und was ihre Meinung dazu sei, weshalb man es auch heute noch in Schulen lesen solle.
Die Mehrheit der Menschen konnte sich zwar nicht mehr großartig an den Inhalt des Dramas erinnern, war jedoch der Meinung, dass man es noch lesen solle, da es sich dabei um deutsches Kulturgut handle und der Inhalt und die darin behandelten Themen zum Allgemeinwissen zählen würden.
Manche, die sich mit dem Thema etwas mehr befasst hatten, konnten uns auch etwas konkretere Gründe geben. So erzählte uns eine Frau, mit der wir sprachen, dass Faust sehr wichtige philosophische Ansätze habe und sehr viele verschiedene Themen im Leben anspreche, wovon es sich bei einigen auch um sehr ernste, sie nannte es auch „erwachsene“ Themen, handle.
Zu Anfang waren mir diese Ausführungen noch sehr fremd und ich konnte mir nicht viel unter „erwachsenen Themen“ vorstellen. Hinzu kam die reimförmige und daher sehr ungewohnte Sprache, die die Auseinandersetzung mit diesem Drama nochmals erschwerte.
Durch den tieferen Einblick, den mir unter anderem die Unterrichtsgespräche und die damit einhergehenden Aufgaben ermöglichten, sehe ich mich nun jedoch in der Lage, eine eigene Meinung zu der Frage, ob man „Faust“ noch lesen sollte, zu äußern.
Das Drama „Faust“ ist so vielschichtig, dass es bei einem einmaligen Durchlesen überhaupt nicht möglich ist, alle Facetten zu erfassen. Eine Auseinandersetzung und der Austausch mit anderen ist daher unbedingt erforderlich.
Besonders präsent ist hier das Thema der Konsequenzen. Faust schließt eine Wette mit dem Teufel ab, und im Verlauf des Dramas müssen daraufhin mehrere Menschen sterben, darunter auch Fausts Geliebte. Dass unsere Taten Folgen haben und dass diese nicht immer auf die leichte Schulter zu nehmen sind, ist etwas, das der „Faust“ uns besonders gut verdeutlicht.
Die einzigartige Entwicklung der Charaktere sorgt dafür, dass man sie hinterfragt und wirklich lange über ihre Handlungen nachdenkt. Besonders am Beispiel Gretchens, der Geliebten Fausts, zeigt sich der Einfluss, den andere Menschen auf uns und unser Handeln haben können. Gretchen entwickelt sich innerhalb von 150 Seiten von einem unscheinbaren, jungen Mädchen zu einer leidgeplagten Mutter, die für den Mord an ihrem eigenen Kind verhaftet wird. Zu manchen Zeiten war ihr Handeln für mich so unbegreiflich, dass ich nicht selten gerne eingesprungen wäre und sie daran gehindert hätte, etwas zu tun.
„Faust“ lehrt uns also nicht nur auf philosophischer und germanistischer Ebene vieles, sondern auch auf der zwischenmenschlichen Ebene, genauso wie wir auch viel über unsere eigene Entwicklung erfahren. Es ist ein Drama, das einen dazu verleitet, die Stirn zu runzeln, Dinge zu hinterfragen und manchmal eben auch die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.
Aufgrund all dieser sehr wichtigen Reaktionen, die das Lesen hervorbringt, und dem tiefergehenden Verständnis für das triebgesteuerte Handeln von Menschen erachte ich es auch heute noch als wichtig, dass „Faust“ in unseren Schulen gelesen wird und dass sich die Schülerinnen und Schüler eingehend damit beschäftigen, um sich vielleicht auch mal total verwundert an die Stirn zu packen, wenn sie das Verhalten der Charaktere analysieren.

Lelia H. (Klasse 12)

Entwurf eines Bühnenbildes zum „Prolog im Himmel“

Sophia H. und Paulina S. (Klasse 12)

Inszenierung „Prolog im Himmel“ - Goethes „Faust“ modern

Für meine Inszenierung wollte ich Szene 1 des Faust in die heutige Zeit übersetzen, indem ich das Bild des Prologs im Himmel genutzt und danach die vorherrschende Vorstellung eines im Himmel schwebenden Gebäudes, das die Erde umwandet und in dem Gott von oben seinen Blick auf jeden Menschen gerichtet hat, verworfen habe. Um die Allmacht Gottes zu verdeutlichen, erdacht ich für die Inszenierung die Idee einer Himmels GmbH, deren Vorsitzender Gott sein sollte und dessen Schreibtisch die drei Erzengel sein sollten. Diese sollten oberhalb von Gottes Büro in Form eines Heiligenscheins aufgereiht sein, von wo aus sie die Welt beobachten und so dem Schaffen ihres Vorgesetzten huldigen könnten.
Von hier aus würde, ähnlich wie im Drama, Gott von Mephisto besucht werden. Nur in dieser Version wären sie wie eine Art altmodischer Geschäftspartner, sodass Mephisto mit seinem Anliegen von Gott in Freundschaft in Empfang genommen würde. In diesem Rahmen würde sich dann die Wette, im wahrsten Sinne des Wortes von oben herab, um Faust als Prüfstein für das Gute in göttlicher Schöpfung ereignen.
Um die Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren aus dem Prolog im Himmel auf der Kostümebene anschaulich zu highlighten, stehen zunächst die Größenverhältnisse zwischen den einzelnen Charakteren im Vordergrund. So werden die Erzengel als himmlischer Hofstaat dadurch gekennzeichnet, dass sie kleiner sein müssen als Gott. Zusätzlich werden die Erzengel mit Flügeln versehen, um hervorzuheben, dass es sich um Engel handelt. Schließlich sollen alle Charaktere aus der Szene Anzug tragen, um zum einen dem modernen Zugriff meiner Inszenierung gerecht zu werden und zum anderen den Geist eines klassischen Gemäldes zu entsprechen. Mephisto wird einen schwarzen Anzug tragen, während Gott und die Erzengel weiße Anzüge tragen, wodurch nochmals der Kontrast zwischen den beiden beteiligten Parteien, zwischen Himmel und Hölle, Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Licht und Schatten, Hell und Dunkel, Schöpfung und Vielheit, Oben und Unten, gehighlightet wird.

Finn P. (Klasse 12)

Ungehaltene Rede einer ungehaltenen Frau

„Faust! Faust! Komm her und hör mich an.
Öffne dein Fenster, schau hinab und lausche meinen Worten.
Ich habe lange über uns und unser Zusammensein nachgedacht. Ich dachte zunächst, ich in meiner Unerfahrenheit sei das Problem, doch je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird es: Du allein bist verantwortlich dafür, dass alles zerstört wurde.
Sieh mich an!
Mein Leben ist deinetwegen ein einziger Scherbenhaufen. Meine Mutter? Mein Bruder? Unser gemeinsames Kind? Sie alle wurden Opfer deiner Gleichgültigkeit. Du nahmst in Kauf, dass sie starben und siehst nun zu, wie auch ich an dieser unheilvollen Beziehung zugrunde gehe.
Faust! Sieh mich in Gottes Namen endlich an!
Wie konnte ich nur so blind sein, mich deiner so hinzugeben, dass alles zerbrach?
Geächtet bin ich nun über die Stadtgrenzen hinaus, meine durch dich aufgeladenen Sünden beschämen den Herren.
Wohin denkst du kann ich jetzt noch gehen, mit gutem Mute und ohne, dass die Vergangenheit mich einholt?
Nirgendwohin.
Gottes Wort zu mir ist seit langem verstummt. Ich höre seine Stimme nicht mehr in meinen Gebeten. Er wandte sich ab, weil er sich meiner Entscheidungen schämt, die unsere grauenhafte Beziehung erforderte.
Ich war dir so verfallen, dass ich alle Schrammen in Kauf nahm, die mein reines Herz beschmutzten, nur um dir nahe sein zu dürfen.
Und was merke ich jetzt? Meine Hingabe, meine aufrechten Gefühle, sahst du nur als Befriedigung deiner triebhaften Obsession, nicht aber war es wahre Liebe meiner selbst. Du ließest mich und dein eigenes Kind aus bloßem Desinteresse fallen, überließest uns unserem Schicksal.
Wie konntest du nur? Heinrich, mir graut´s vor dir!

Von Julia H. (Klasse 12)

๐”ˆ๐”ญ๐”ฆ๐”ฉ๐”ฌ๐”ค ๐”ฆ๐”ช โ„Œ๐”ฆ๐”ช๐”ช๐”ข๐”ฉ

Margarete sitzt weiß gekleidet auf ihrer Wolke und jubiliert.

Gretchen: In excelsis De-e-oo !
Mephist: Und lallen tut sie immer noch.
Gretchen: Verfluchtes Tier;
Was treibst du hier ?!
Mephist: Teils seh ich den Alten gern,
Mein Triumph ennuyiert den alten Herrn!
Gretchen: Vor dir warnten mich schon die Ammen
Nu, weich zurück in Höllenflammen!
Du Ausgeburt der Finsternis!
Gönnst keinem fleiß`gen Mann sein Glück
und lachst nur, wenn er in deine Hölle rück`,
Was hat dich nur so verbittert
an diesem schönen Ort?
Daß du fielst in andere Gefilde
und wurd`st der Fürst der Dunkelheit
anstatt zu dienen im holden Licht!
Verführst den guten Menschen nur,
der irrt solang er strebt,
du elendiges Geschöpf kriechst aus
den dunklen Ecken, um den wack`ren
mit deiner bittersüßen Zunge vom
guten Wege abzubringen.
Nicht meinen Heinrich nur lockest du
wie einst die Loreley,
Tod und Schande brachtest du
mit deiner verbotenen Frucht.
Oh weh dir!
Dein Tag wird kommen an dem du
Niedergehest!
Der alte Herr mag nicht mehr ewig warten.



Philipp S. (Klasse 12)

Mephisto und der Herr

Lara S. (Klasse 12)
Die Waldorf-Gemeinschaft von Kindergarten und Schule an der Kaiserstraße bietet am Samstag, den 17.5.2025 von 10-14 Uhr Ihrer Eltern- und Schülerschaft die Gelegenheit, alte Schätze zu verkaufen. Die Gebühren für einen Stand (2m Tisch und 1 Kleiderstange) betragen 10 Euro und eine Kuchenspende oder 1 Teller Fingerfood für das Buffet. Bei Interesse an einem Verkaufsstand, melden Sie sich bitte per E-Mail unter folgender Adresse an: Veranstaltungskreis@waldorfschule-krefeld.de Weitere organisatorische Informationen erhalten Sie nach Anmeldung.

Känguru-Wettbewerb 2025

Klasse 9b begleitete die Neuverlegung der "Stolpersteine"

Am 20. März wurden auf der Grenzstraße 59 in Krefeld zuvor gestohlene "Stolpersteine" neu verlegt. Außer unser Klasse begleiteten unter anderem die Mitarbeiter der NS-Dokumentationsstelle aus der "Villa Merländer" die Feierstunde. Zuerst sprach deren Leiterin von den Mitarbeitern der Stadt, denen damals aufgefallen war, dass die "Stolpersteine" herausgebrochen worden waren. Sie berichtete auch von den Unterstützern und Spenderinnen, die bei der Neubeschaffung der Steine geholfen haben. Anschließend stellten wir die Lebensläufe der ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses - den sieben Opfern der Familien Hirtz und Pappenheimer - vor. Sie alle haben die Verschleppung und Deportation nicht überlebt. Nachdem die Steine verlegt worden waren, verließen die meisten Besucher den Platz vor dem Haus Nr. 59. Nur einige blieben noch eine Weile stehen, und jemand legte eine weiße Rose zu den neuen "Stolpersteinen".

Unsere diesjährige Geschichtsepoche behandelte die Zeit des Nationalsozialismus' in Krefeld. Wir arbeiteten dabei an der Geschichte der verfolgten Krefelder Jüdinnen und Juden, ihren Schicksalen und ihrem Leben bis zu ihrem Tod. Während der drei Wochen haben wir in der NS-Dokumentationsstelle auf verschiedene Weise geforscht: Wir konnten zum Beispiel bisher unveröffentlichte Quellentexte der Krefelder Gestapo zu den widerständigen Jugendlichen der 30er und 40er Jahre lesen und uns darüber austauschen. Wir bekamen außerdem auch Besuch von Herrn Thomas Gabelin. Er ist ein so genannter "Zweitzeuge", da er die Zeit des NS nicht persönlich erlebt hat, sondern die Geschichten des Holocaust von seinen Eltern erzählt bekam. Dieses Wissen hat er in einem Vortrag über seine Familie an uns weitergegeben.

Emilie V. (Klasse 9b)

Forstpraktikum Klasse 7a

Wir sind vom 17. bis zum 28. Februar 2025 ins Jugendwaldheim Gillerberg im Rothaargebirge gefahren. Eigentlich war die Jugendherberge sehr schön. Es gab einen großen Raum, in dem man Kicker und Tischtennis spielen konnte. Es gab Dreier- und Viererzimmer, die Zimmer hatten alle Tiernamen. Essen gab's im Speisesaal. Vor dem Haus war eine große Wiese zum Fußball spielen. Hinterm Haus fing der Wald an. Die ersten Tage lag noch ein bisschen Schnee, der taute dann aber langsam. Morgens gab es eine Dreiviertelstunde Unterricht. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe machte morgens den Streifzug, während die anderen im Wald arbeiteten. Die Arbeitenden wurde noch mal in zwei Gruppen aufgeteilt, die dann jeweils woanders arbeiteten. Nachmittags wurde es dann umgedreht. In den Arbeitsgruppen wurden zum Beispiel Bäume gefällt, Holz gehackt und Sträucher beschnitten. Die Gruppe "Streifzug" machte einen Waldspaziergang und lernte Sachen über den Wald kennen. Abends schrieben wir auf, was wir am Tag gemacht haben.

Caspar S.

Nach einer langen Arbeitswoche machten wir unseren ersten großen Ausflug. Wir fuhren in die Attahöhle in Attendorn, wo wir uns für eine gute Stunde die Attahöhle betrachten konnten. Dort gab es viele Stalaktiten, Stalagmiten und vieles mehr. Es sah besonders schön aus, wenn zwischen ein paar Felsen das Wasser eingesperrt war. Dann sah es so aus wie ein kleiner See. Als wir mit dem Rundgang fertig waren, trennte sich die Klasse und wir gingen in kleinen Gruppen durch die Stadt und kauften Süßigkeiten und vieles mehr. Nach ungefähr einer Stunde trafen wir uns am Bus wieder und fuhren zum Jungendwaldheim zurück. Am nächsten Tag hatten wir die Aufgabe uns einen Baum in der Umgebung auszusuchen und ihn zu analysieren z.B. wir groß er war, wie dick oder welche Baumart es war. Als wir damit fertig waren, hatten wir den restlichen Sonntag zur freien Verfügung. Am Montag startete die zweite Arbeitswoche mit dem gleichen Programm wie in der ersten Woche. Am Dienstag machte unsere Klasse bei einer Art Schnitzeljagd mit, bei der wir einen Weg zugeteilt bekommen haben und dort verschiedene Aufgaben erledigen mussten. Das Team mit den meisten richtigen Antworten war der Sieger.

Leonard K.

Vom 17. bis zum 28. Februar 2025 unternahm die Klasse 7b der Waldorfschule Krefeld ein unvergessliches Forstpraktikum ins Jugendwaldheim. Diese zwei Wochen waren geprägt von Naturerlebnissen, Gemeinschaftsgeist und vielen neuern Erfahrungen, die uns viel Freude bereitet haben.

Nach einer entspannten Busfahrt von ca. 2 Stunden kamen wir endlich im Jugendwaldheim Gillerberg an, umgeben von dichten Wäldern und einer atemberaubenden Landschaft. Die schöne Umgebung und die herzliche Begrüßung durch das Team vor Ort ließen uns sofort spüren, dass wir hier eine tolle Zeit haben würden. Die Zimmer waren einfach, aber gemütlich und wir richteten uns ein.

Ein Highlight der Fahrt waren die täglichen Einsätze im Wald. Die eine Hälfte der Klasse lernte unter der Führung von erfahrenen Förstern vieles über die heimische Flora und Fauna. Man bestimmte Baumarten, untersuchte Tierspuren und erfuhr, wie wichtig der Wald für unsere Erde ist.

Die andere Hälfte erledigte währenddessen spannende Waldarbeiten mit eigener Hand. Sie fällten, sägten oder hackten Bäume und pflanzten auch neue ein. An manchen Tagen wurden auch Erinnerungsstücke aus Holz gemacht.

Nach den anstrengenden Arbeitsstunden freuten sich die Kinder alle auf das leckere Essen, welches von der Küche vor Ort zubereitet und im Speisesaal verspeist wurde. Auch für freie Aktivitäten gab es Spielräume mit Tischtennisplatten und Kickern, die die Kinder ausgiebig genutzt haben. An sonnigen Tagen spielten einige auch draußen auf dem Fußballplatz.

Insgeheim fanden alle, dass es eine wunderbare und erinnerungsreiche Fahrt war. Der Besuch in der Attahöhle, das Waldquiz, das Lagerfeuer und auch so kleine Ereignisse ließen uns mehr wie eine Klasse wirken.

Der letzte Morgen im Wald von Gillerberg begann mit goldenem Herbstlicht, das durch die Baumkrone viel. Wir packten unsere Koffer und Rucksäcke, räumten unsere Zimmer auf und verabschiedeten uns von den Förstern, die uns die ganzen zwei Woche begleitet haben. Als der Bus dann da war und wir alle hineinstiegen, mussten wir „Auf Wiedersehen" sagen.

Ziyu, Carolin und Miyuki

Kochunterricht in der 9a

In der letzten Woche hatte sich die Kochgruppe der 9a dazu entschieden, selbst eine Ramensuppe zu kochen – mit selbstgekochter Gemüsebrühe als Basis, frischem Pak Choi und gebratenen Shiitake und Champignons als Geschmacksgrundlage. Hinzu kamen natürlich noch die Nudeln, sonst wäre es ja keine Ramensuppe…

Das Highlight war jedoch das Kimchi, das wir in der vorherigen Woche vorbereitet hatten, und das eine knappe Woche in der Schulküche fermentiert hatte, bis es zur Aufbewahrung in den Kühlschrank wanderte. Hergestellt aus Chinakohl, Rettich und vor allem koreanischen Chiliflocken und viel Knoblauch war es eine richtige Geschmacksbombe.

Wer mochte, konnte in seine Suppe noch ein halbes gekochtes Ei, Seidentofu und Sesamtopping tun, und fertig war die beliebte japanische Speise. Itadaki masu!

Jennifer Gubensek

Panama- und Gartentag am 4. April

Wie in den letzten Ginkgos schon angekündigt findet am Freitag, den 4. April unser bewährter Panama- und Gartentag statt. Es gibt einige tolle Projekte und Tätigkeiten. Es fallen Instandhaltungsmaßnahmen (zum Beispiel beim Fuhrpark) an und es soll der Geräteschuppen modifiziert werden. Im Garten gibt es allerhand zu tun und es sollen mehrere Spaliere für die neuen Brom- und Himbeeren entstehen. Der Kindergarten veranstaltet seinen Gartentag am gleichen Nachmittag und so kann dort ein reger Austausch stattfinden. Nach der Arbeit gibt es wieder ein nettes Beisammensein und es soll frische Pizza aus dem Backhaus des Kindergartens geben. Wir starten wie gewohnt um 15 Uhr.

Panama möchte gerne mehr Vögeln ein Nistmöglichkeit bieten und sucht dafür noch Holz. Wenn jemand passendes Holz zu verschenken hat, gerne bei Panama melden. Danke!

Liebe Grüße

Jonas Friederitzi

SpardaSpendenWahl 2025 - Abstimmung noch bis 1. April möglich!

Unsere Schule nimmt an der diesjährigen SpardaSpendenWahl teil und sammelt Stimmen für die Finanzierung der Schülermediatoren-Ausbildung. Jede Stimme zählt! Hier geht es direkt zu unserer Projektseite:
Unterstütze uns indem du hier für Freie Waldorfschule Krefeld abstimmst: https://spardaspendenwahl.de/projekte/67bd9a3ea345218de70d68bc?utm_source=email

Ferienbetreuung Osterferien

Panama und Madagaskar bieten in den kommenden Osterferien erneut eine Ferienbetreuung vom 14.04. – 17.02.2025 an. Bitte melden Sie Ihre Kinder bei Bedarf bis zum 07.04.2025 bei Frau Clerehugh (felicitas.clerehugh@waldorfschule-krefeld.de) an. Das Formular wurde allen Elternhäusern bereits per E-Mail zugeschickt und kann im Sekretariat oder bei bei Clerehugh angefragt werden.

Termine im April

2.4. Elternforum, 19:30 Uhr, Alter Eurythmiesaal
4.4. Panama- und Gartentag, 15:00 Uhr, Panamahof
5.4. Monatsfeier (Schulpflicht), 10:00 Uhr, Aula
8.4. Rückblick Sozialpraktikum Kl. 11, 18:00 Uhr, Aula
10.4. Vortrag Hr. Hueck, 19:00 Uhr, Aula
14.4. - 24.4. Osterferien (Ferienbetreuung 14.4. - 17.4.)

Termine, Krankmeldungen und Speisepläne auf unserer Homepage: www.waldorfschule-krefeld.de

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