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Ausgabe 677 vom 28. November 2025
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Die Lichtflamme
Das Licht, entzündet am heiligen Feuer,
ward dir übergeben in treuliche Hut;
bewahre die Flamme, dass nie sie erlösche,
beschütze sie sorgsam, dein kostbares Gut!
Behüte das Licht vor Regen, vor Stürmen
und trage beherzt es auf all deinen Wegen,
durch Wüsten und Steppen, durch schroffe Gebirge,
behutsam, beharrlich dem Ziele entgegen!
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Leuchtende Fackeln überall
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Die Klasse 5a durfte beim Saint-Martins-Zug eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Wir waren Fackelträger mit unseren selbst hergestellten Fackeln.
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Traditionsgemäß entstehen die Fackeln jährlich in der Schreinerwerkstatt mit Hilfe unserer Schreinermeisterin Frau Rothstein, unserer Kunstlehrerin Frau Hofmann und unseres Gartenbaulehrers Herrn Friederitzi.
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Vor der Herstellung mussten die Kinder Stöcke aus dem eigenen Garten oder dem Wald mitbringen. In der Werkstatt haben wir die Stöcke gemessen, auf die richtige Länge gesägt, die notwendigen Markierungen eingezeichnet und unsere Namen darauf geschrieben. Anschließend sollten wir die zwei schmalen Baumwolltücher von oben straff um den Stock wickeln und den Docht ganz oben am Stock einklemmen. Danach stellten wir uns in eine lange Schlange und tauchten den mit Tüchern umwickelten Stock in ein Gefäß mit flüssigem Wachs. Wir mussten uns dreimal in die Schlange stellen, damit die Wachsschicht auf dem Tuch dick genug war. Die Fackeln waren fast fertig: Sie mussten nur noch trocknen und eine schützende Papp-Manchette für die Hände bekommen.
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Stolz und aufgeregt fieberten wir dem Martinszug entgegen, um endlich unsere Fackeln anzünden und den Zug begleiten zu dürfen.
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Fenna mit Frau Bizzer aus der Klasse 5a
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DIESEN SAMSTAG:
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Wo Wissen Wurzeln schlägt
Unser Schulgarten
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Die Klasse 8a lädt ein:
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Volleyball-Turnier Klassenstufe 7 und 8
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Volleyball-Mannschaften WK III haben am Mittwoch , den 5.11. ihr Turnier im Gymnasium Horkesgath bestritten.
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Chloe, Paula, Catalina 8a Leonie, Karla 8b, Anna 7b erzielten den 4. Platz.
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Maxim, Lutz, Jan, Niklas 8a, David 8b. Jonathan und Luca 7b belegten den 3. Platz.
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Talentförderung - ein Impulsbeitrag zur Gemeinschaftskonferenz am 30.10.2025
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Wenn wir heute über die Frage sprechen, wie Förderbedarf und besondere Begabungen bei unseren Kindern erkannt und begleitet werden können, möchte ich einen Gedanken teilen, der für mich gut zeigt, wie die Waldorfpädagogik auf Entwicklung schaut: das Bild der Geraden und der Krummen.
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In der ersten Klasse beginnen die Kinder an der Waldorfschule mit genau dieser Übung: Sie malen eine Gerade – klar, zielgerichtet, entschlossen – und eine Krumme, die lebendig, weich und beweglich ist.
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Was auf den ersten Blick schlicht wirkt, hat eine tiefe Bedeutung. Die Kinder begegnen hier zwei Grundformen, die sich überall im Leben wiederfinden: die Gerade im Sonnenstrahl, im Baumstamm oder im Weg, die Krumme im Bachlauf, im Regenbogen, in einer Muschel oder in den Windungen einer Pflanze.
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Beobachtet man Kinder dabei, merkt man, wie unterschiedlich sie sind. Das eine Kind zieht eine feste, entschlossene Linie, das andere eine zarte, tastende, das nächste eine verspielte. In diesen kleinen Gesten zeigen sich Temperamente, Ausdrucksweisen, vielleicht erste Anlagen – kurz: das, was man als Beginn eines Talents bezeichnen könnte.
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In der Waldorfpädagogik heißt Talentförderung, so verstehe ich es, nicht, möglichst früh zu unterscheiden, wer besonders begabt ist oder wo Nachholbedarf besteht. Es heißt vielmehr, hinzuschauen, wie sich ein Kind entwickelt und was es braucht, um ganz in seine Kraft zu kommen. Förderung entsteht aus Beziehung, aus Zeit und aus echtem Interesse am einzelnen Menschen – nicht aus Bewertung oder Vergleich.
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Ein Gedanke, der im Jubiläumsjahr der Waldorfschulen besonders betont wurde und der für mich eine besondere Bedeutung hat, lautet: „Jedes Kind hat ein Talent“.
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Das sollten wir ernst nehmen. Es bedeutet, den Blick weg von den Defiziten hin zu den Begabungen zu richten. Ein zentraler Grundsatz der Waldorfpädagogik, so wie ich sie wahrnehme, ist dabei die Gleichwertigkeit der Talente.
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Eine mathematische, naturwissenschaftliche oder sprachliche Begabung ist genauso viel „wert“ - oder vielmehr wertvoll - wie handwerkliches Geschick, künstlerische Ausdruckskraft oder eine besondere soziale Fähigkeit. Diese Haltung spiegelt sich in der großen Vielfalt des Unterrichts an den Waldorfschulen wider – in der Verbindung von intellektuellem, künstlerischem, praktischem und sozialem Lernen.
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Wenn wir über frühkindliche Förderung sprechen, wird heute oft betont, wie wichtig individuelle Förderung schon ganz früh, möglichst im Kindergarten oder Vorschulalter ist.
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Gleichzeitig wissen wir, dass die großen Entwicklungsschritte der Kindheit bei allen Kindern ähnlich verlaufen – sie sind von Natur aus rhythmisch, universell, genetisch angelegt. Dem gegenüber steht für mich, dass am Ende dieser Entwicklung, die Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten führen soll, ein Zentralabitur steht – ein einheitlicher Maßstab, der über alle individuellen Wege hinweg das Ergebnis festlegt. Das passt eigentlich nicht zusammen.
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Ich finde, hier können wir den Blick weiten: weg von einer Talentförderung, die sich an Noten und Leistungsprofilen orientiert, hin zu einer, die den ganzen Menschen im Blick hat – seine Bewegung, seine Fantasie, seinen Willen und seine Freude am Tun. Denn wenn wir Kinder so begleiten, können sie am Ende der Schulzeit nicht nur etwas können, sondern auch wissen, wer sie sind.
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Eine Langzeituntersuchung über Waldorfschülerinnen und Waldorfschüler hat gezeigt, dass ihre Berufswege sich gar nicht wesentlich von denen anderer Schulformen unterscheiden. Es gibt die Tischlerin ebenso wie den Juristen oder die Unternehmerin. Aber einen Unterschied gab es doch: Die meisten ehemaligen Waldorfschüler waren mit ihrer Berufswahl und ihrer beruflichen Situation zufriedener als die Vergleichsgruppe.
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Und vielleicht zeigt sich dann in der letzten Schulstunde, wenn sie wieder die Gerade und die Krumme malen, dass beides – das Klare und das Lebendige – in ihnen zu einer eigenen Form gefunden hat. Das wäre, finde ich, die schönste Form von Talentförderung, die man sich wünschen kann.
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Neulich im Hauswirtschaftsunterricht...
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In Vorbereitung auf den großen Adventsbasar „mussten“ die Zehner ran und kochten die Soße für ihren Currywurst-Stand vor. Dass für eine solch‘ große Menge an Soße auch jede Menge Zwiebeln angebraten und daher auch zuvor geschnibbelt und geschält werden mussten, drückte so manchem dann doch ziemlich auf die Tränendrüse. Leider gibt es fürs Weinen beim Schneiden von Zwiebeln bislang keine guten Lösungen: Luft anhalten (hilft 100%ig, ist aber leider nur von begrenzter Dauer), lüften (Fenster wurde geöffnet und Abzug eingeschaltet, half aber nicht wirklich) oder Tauchermaske mit Sauerstoffflasche nutzen (eher unpraktisch). Ein findiger Schüler hatte aber dann doch schnell Abhilfe parat – zumindest für sich… :-)
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Das Mensateam hat zwei Bitten:
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Wir benötigen wieder gut erhaltene, sauber ausgespülte, aber innen trockene Schraubdeckelgläser, am liebsten mittelgroße und große (ab der Größe eines Honigglases). Sie können täglich zwischen 8 und 15 Uhr in der Mensa abgegeben werden.
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Außerdem möchten wir alle fleißigen Kuchenspender*innen des Adventsbasars bitten, ihre Kuchenformen, Schüsseln, etc. kurzfristig wieder abzuholen. Sie werden in den kommenden Tagen auf dem Holztisch im hinteren Gastraum (Madagaskar) stehen. Tatsächlich befinden sich dort auch immer noch ein paar Dinge vom Projekt „Torten backen“ von vor den Sommerferien!
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Vielen lieben Dank - und allen eine schöne Weihnachtszeit!
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Fundsachen aus dem Schulalltag
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Im Laufe eines Schuljahres verschwinden immer wieder Dinge – viele von ihnen finden glücklicherweise ihren Weg zurück.
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In diesem Fall warten jedoch zwei Gegenstände schon seit längerer Zeit auf ihre Abholung (s. Bild). Sie können noch bis zu den Weihnachtsferien im Sekretariat abgeholt werden.
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Alle, die etwas vermissen, sind herzlich eingeladen einmal nachzusehen: Gefundene Kleidungsstücke, Brotdosen und Trinkflaschen werden im Kellergeschoss des Foyers aufbewahrt, Wert- und Kleingegenstände im Sekretariat.
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Termine im Dezember
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03.12. Elternforum, 19:30 Uhr
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05.12. Klassenspiel Kl. 8a, 19:00 Uhr
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17.12. Weihnachtskonzert, 19:00 Uhr
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18.12. Christgeburtspiel, 18:00 Uhr
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21.12. - 06.01. Weihnachtsferien
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Termine, Krankmeldungen, Speisepläne und Stellenanzeigen auf unserer Homepage: www.waldorfschule-krefeld.de
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Freie Waldorfschule Krefeld e.V. • Kaiserstraße 61 • 47800 Krefeld
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